Heuschnupfen Zeit – Leidenszeit

[20.04.2012] Gast

Helfen Mittel gegen Heuschnupfen?

Heuschnupfen Geplagte kennen das nur zu gut. Verstopfte Nase, häufiges Niesen, Augenjucken und Bindehautentzündung – wenn die Pollen von Bäumen, Gräsern und Kräutern durch die Luft schweben, beginnt für viele Pollenallergiker eine Leidenszeit.

Heuschnupfen

Heuschnupfen

Jede Pflanzenart hat ihre Zeit: Zuerst blühen die Bäume, danach Gräser und Getreide, zum Schluss die Kräuter.

Durch den Pollenflugkalenders können Heuschnupfen-Geplagte erkennen, wann Pollen, auf die sie reagieren, besonders häufig unterwegs sind. Pollenallergiker fühlen sich häufig müde wie bei einer Erkältung, der Geschmacks- und Geruchssinn kann eingeschränkt sein.

Die verstopfte Nase verhindert einen erholsamen Schlaf. Stress im Beruf oder in der Familie tragen häufig dazu bei, die Symptome zu verstärken. Doch woher kommen eigentlich die heftigen Reaktionen?

Heuschnupfen als Fehler in der Immunabwehr?

Die Aufgabe des menschlichen Immunsystems besteht daraus, den Körper vor gefährlichen Stoffen zu schützen.

Gesundheitsexperten gehen davon aus, dass bei Allergikern eine Überempfindlichkeit vorliegt: Harmlose Substanzen wie Pflanzenpollen werden als gefährlich eingestuft. Kommt der Körper mit diesen in Kontakt, löst dies eine Entzündungsreaktion der Abwehrzellen aus, um den Fremdling zu eliminieren.

Die genauen Ursachen für Allergien sind aber unklar. Sicher ist, dass jeder Mensch im Laufe des Lebens eine Allergie entwickeln kann. Zu viel Hygiene im Kindesalter soll diese begünstigen, da dem Immunsystem viele Keime und Fremdstoffe vorenthalten bleiben und er sich nicht ausreichend auf diese vorbereiten diese kann. Auch genetische Faktoren spielen wahrscheinlich eine Rolle. So tragen Kinder von Eltern, die Allergiker sind, ein deutlich höheres Risiko, selbst eine Allergie zu entwickeln.

Folgeerkrankungen: Etagenwechsel

Zudem sind Allergiker anfällig für weitere Erkrankungen. So ist durch die Schwellung und Entzündung der Nasenschleimhaut in den Akutphasen das Risiko für Entzündungen der Nasennebenhöhlen und des Mittelohres erhöht. Wenn der Heuschnupfen regelmäßig auftritt und über einen längeren Zeitraum anhält, besteht die Gefahr, dass ein so genannter Etagenwechsel auftritt. Wandern die Beschwerden vom Nasen-Rachen-Raum in die Bronchien, können sich die tieferen Atemwege entzünden und ein “Pollenasthma” entstehen.

Mittel gegen Heuschnupfen: Nasen- oder Augenspray

Um die Nase schnell wieder frei und das Augenjucken in den Griff zu bekommen, empfiehlt sich ein Mittel gegen Heuschnupfen, wie die Anwendung eines Nasen- oder Augensprays wie Allergodil

Beim Auftreten einer allergischen Reaktion wird das Mittel gegen Heuschnupfen lokal angewendet und nach etwa fünfzehn Minuten kann bereits eine Linderung eintreten.

Bildquelle: mpt/www.heuschnupfen.de/Patrizia Tilly

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Kommentare

Sehr interessanter Artikel zu Heuschnupfen. Ich merke es selber jeden Sommer. Der Heuschnupfen vermiest mir den ganzen Sommer. Habe aber mittlerweile auch gute Medikamente dagegen gefunden.

Liebe Grüße