Reiseblogger sprechen Wellness

[10.10.2014] Katja Wegener

Wellness hat viele Aspekte.

Nicht immer aber doch sehr oft auch gekoppelt mit Reisen. Was also liegt näher als tolle, deutsche Reiseblogger nach ihrer Meinung, persönlichen Genussreisetipps und genussvollsten Wellnesstreatments zu fragen.

Gesagt getan und wir haben unglaublich viele, (ent)spannte Antworten bekommen.

 

Reiseblogger sprechen Wellness

Reiseblogger sprechen Wellness

Wohlfühltipps auf Reisen. Wer kann das besser definieren und persönliche Wellness-Tipps geben als Reiseblogger.

Wellness ist genau unser Thema, doch wie sehen das andere Reiseblogger? Genau darum haben wir für euch nachgefragt. Denn muss Wellness wirklich immer eine klassische Behandlung oder ein Signature Treatment im Spa sein? Oder sind es vielleicht viele kleine Dinge, die ganz individuell genossen, zu persönlichem Wohlbefinden führen?

Unsere Fragen also an tolle Reiseblogger Kollegen:

Den Start unserer neuen Reihe machen drei Blogger und ihre Antwort auf diese Frage…

Was ist für dich Wellness und wie sorgst du auf Reisen für Entspannung, Genuss und Wohlbefinden?

Wellness bedeutet für Christina und Thomas von City Sea Country, sich wohlzufühlen. Sachen zu genießen und zu erleben, welche im Alltag zu kurz kommen oder durch die Hektik untergehen.

City Sea Country Wellness

Wellness ganz nach Thomas´Geschmack

Sei dies ein Picknick mit ausgesuchten lokalen Produkten inmitten von Lavendelfeldern, das Genießen der untergehenden Sonne zuhause und an exotischen Plätzen oder einfach die Zeit vergessen beim Schnorcheln im Meer und in einer Hängematte mit freiem Blick auf die Berglandschaft.

Dieses Wohlbefinden, denn das bedeutet Wellness übersetzt, kann zwischendurch auch eine Massage oder ein Tag im Spa sein. Vorrangig jedoch bedeutet Wellness für uns von City Sea Country das Leben bewusster zu erleben und genießen.

 

…oder doch lieber die Massage?

Angelika von Wiederunterwegs hingegen findet: Das ist leicht. Egal ob daheim, im Home-office oder auf Reisen – „Wohlbefinden“ entsteht für mich dann, wenn meine innere Liste „abgearbeitet“ ist. Und ganz ehrlich: Das ist eher selten der Fall.

wellness wiederunterwegs

Angelika schaltet komplett ab und genießt

Ich bin immer am Planen, Abhaken, Notieren, Auflisten. Überall in meinem Büro, am PC oder auch in meinen Gedanken gibt es diese endlosen Listen, dir mir sagen, was noch alles zu erledigen ist, bis ich mich endlich guten Gewissens entspannen kann.

Das ist auch auf Reisen so: Deswegen schwimme ich unterwegs immer erst dann auf der Wohlbefinden-Welle, wenn der Tag organisiert ist, das Programm steht und ich mich nur noch aufs Schauen und Fotografieren verlegen kann.

Umso mehr genieße ich dann die wirklich wenigen Minuten, in denen ich der Entspannung nicht entrinnen kann und wirklich mal nichts tue:
Wie etwa bei einer ausgedehnten Fußmassage in einem wohlriechenden, wohlklingenden und gemütlichen Massage-Studio mit aufmerksamen Service, einem Tee oder Bierchen  – in Peking oder Bangkok – nach der Sightseeing Tour, zwischen den ShoppingTouren am Night-Market und vor dem abendlichen Snack auf der Straße in der Garküche.

So fühl ich mich dann wirklich mal dekadent wohl – da geht’s dann nicht mehr anders  :-)

Genussreisetipps Wellness Jo-igele

Na dann, Prosst Wellness

 

Stellt man aber einem Mann, wie dem Best Ager Reiseblogger Udo von Jo-igele die Frage, nachdem was allgemein und im speziellen für ihn Wellness ist, hört man folgende Antwort. Eigentlich wollte ich die Frage was für mich Wellness ist mit ein paar kurzen Sätzen abhandeln. Jetzt, da ich mich im Rahmen dieses Beitrags intensiver damit befasse, komme ich vom Hundertsten ins Tausendste und muss aufpassen, dass ich mich nicht verzettele.

Gebe ich im Google Übersetzer „Wellness“ als englischen Begriff ein und lasse ihn ins Deutsche übersetzen, erhalte ich als Ergebnis „Wellness“. Wellness ein deutscher Begriff? Ok, jetzt bin ich so schlau wie vorher.

Mein Langenscheidt Englisch-Deutsch, der zugegebenermaßen schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, ist da anderer Meinung. Er übersetzt Wellness mit Wohlfühlen, Wohlbefinden.

In meinem Bekanntenkreis sehen das viele ähnlich wie mein Langenscheidt und ergänzen mit Assoziationen wie Sauna, Solarium, Massage, Entspannung. Essen, genauer gesagt gesund essen, gehört auch dazu meinen manche.
Wellness ist also Nichtstun und Essen, denke ich.

Medical Wellness im Bad Wörishofen

Medical Wellness im Bad Wörishofen mit Udo

Andere Ansatzpunkte finde ich bei den Begriffen Medical Wellness und Salutogenese. Da ist auf einmal von Bewegung und moderater Belastung die Rede. Ganz das Gegenteil vom Nichtstun.
„ Wellness ist aktives Bemühen um die eigene Gesundheit mit dem Ziel, dauerhaft ein Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele herzustellen und zu erhalten,“  sagen Vertreter dieser Sparten.

Alle vorgenannten Definitionen sind auch Teil meiner Definition von Wellness. Über allem steht für mich Wellness ist Wohlbefinden, Wohlfühlen. Geht es mir gut fühle ich mich well. Aktivitäten, die dazu führen, dass ich mich wohlfühle, haben für mich etwas mit Wellness zu tun.

Deshalb ist für mich Wellness situationsabhängig.
Habe ich eine Woche am Schreibtisch hinter mir, mich kaum bewegt und wieder einmal ein Kilo mehr auf den Rippen, möchte ich mich bewegen und aktiv sein. Eine Mountainbiketour, eine kleine Trekkingtour oder ein Spaziergang im Wald sind dann Wellness für mich. Komme ich dabei ins Schwitzen, umso besser, habe ich dann doch einen Grund noch eine Runde im Wellness-Bad des Hotels zu schwimmen. Ein gutes Abendessen mit Freunden und ein guter Tropfen Wein runden das Wellness-Erlebnis ab.
War ich dagegen die ganze Woche unterwegs, bin von A nach B gehetzt, war ständig in Bewegung und habe kaum geschlafen, dann kann ich durchaus ein paar Saunadurchgänge und eine entspannende Massage genießen.
Ansonsten bin ich allem gegenüber aufgeschlossen und ständig auf der Suche nach neuen Wellness-Erlebnissen, damit das Wohlfühlen nicht langweilig wird.

Situationsabhängige Wellness-Momente

Situationsabhängige Wellness-Momente

Eine weitere bekannte Tatsache ist, dass es den meisten von uns eher an Spannung fehlt, denn als Entspannung. Bewegungs-und Belastungsmangel ist verantwortlich für die meisten unserer Zivilisationskrankheiten. Daraus folgere ich, Wellness muss für die meisten von uns eher etwas mit Spannung, in jedem Sinne des Wortes, zu tun haben als mit Entspannung. Und so wünsche ich euch viele spannende Wellness-Wochenenden.

 

Ihr dürft (ent)spannt sein, die nächsten Reiseblogger stehen bereits mit Antworten zu neuen Fragen in den Startlöchern :-)

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Katja Wegener

Hier schreibt Katja Wegener

Katja Wegener ist nicht nur der kreative Kopf der Wellness-Manufaktur ISM-Kosmetik und das Herz der Online-Redaktion des Wellness- und Beauty-Magazins WellSpa-Portal. Sie schreibt darüber hinaus auch für viele andere Blogs, Webseiten, Reise- und Fachmagazine. Ihre Fachbereiche sind: Wellnesstreatments, Beauty, Genuss und Reise.

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Kommentare

Hallo Katja,
Es ist schön als Reiseblogger das ganze mal aus einer anderen Perspektive zu sehen. Ich selber brauche nicht viele, eine heiße Tasse Cappuccino, in eines der atemberaubenden Cafés in Melbourne macht mich schon happy. Aber Inspiration mal andere Sachen auszuprobieren habe ich jetzt.
In dem Sinne lasst es euch gut gehen und schaltet ab, wann immer ihr könnt. Wir sind schließlich nicht nur zum arbeiten unterwegs.

Liebe Pia,
vielen Dank für deinen schönen Kommentar. Und ja, es stimmt… wir sind ja nicht NUR zum arbeiten unterwegs.
Lass du es dir auch gut gehen.

Viele Grüße
Katja

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