Artikel-Schlagworte: „Weltnaturerbe“
Eine Oase voller Überraschungen
Ein Schlosshotel im Welterbe, inspiriert von Dichtern und Denkern, gelebt von Fabeln und Sagen
Stellt sich die Frage: Gibt es hier auch ein Schlossgespenst?
Ganz hoch oben liegt Schloss Rheinfels, einst mächtigste Festungsanlage am Rhein. Hier residiert man mit einem wundervollen Blick über das Tal der Loreley.
Diese Region zählt seit 2002 zum Unesco-Weltkulturerbe und auch zum Weltnaturerbe. Nur ganz wenige Regionen weltweit dürfen sich mit beiden Titeln schmücken.
Hier gerät man wirklich schnell ins Träumen z.B. bei Wellnessfreuden hinter den dicken, historischen Schlossmauern. In den Tiefen des Schlosses wartet sogar eine echte Folterkammer auf sportbegeisterte Schlossbesucher.
Ein besonderes Highlight ist die neue Außensauna mit direktem Blick auf das Rheintal. Den Gaumen verwöhnt man am Besten im neuen Gourmetrestaurant Silcher-Stuben. Diese Gaumenschmauss-Perle hat erst im März diesen Jahres die Schlosstüren für Gourmetfans geöffnet.
Zusätzlich gibt es im Schloss noch das Schloss-Restaurant “Auf Scharffeneck” und die rustikale, urige Bauernschänke “Der Landgraf”.
Sanfter Tourismus für ein Weltnaturerbe
Erfolgreicher Start ins Weltnaturerbe
Ein Jahr nach Anerkennung des Wattenmeeres als Weltnaturerbe durch die UNESCO zieht der WWF eine vorsichtig positive Bilanz: „Das Weltnaturerbe hat eine unglaublich gute Resonanz in der Region und viele Menschen sind stolz auf die Anerkennung“, sagt Hans-Ulrich Rösner, Projektleiter Wattenmeer beim WWF.
In der begleitenden Magnetwirkung auf die Reisebranche sieht der WWF für den Naturschutz Chancen und Probleme zugleich: „Auch die Nordseeurlauber erwarten intakte Natur im Wattenmeer und würden andernfalls vielleicht nicht mehr kommen.
Der Tourismus hat eine ganz zentrale Verantwortung, dass künftig mehr Respekt gegenüber der Natur gezeigt wird. Hotelbauten in Dünen, noch mehr Flugverkehr auf die Inseln, und Kitesurfen auf Kosten geschützter Vögel, das geht nicht“, fordert Rösner. „Der Tourismus im Wattenmeer muss sanfter werden!“ Dies müssten die Wattenmeerländer, die in den kommenden Jahren ihre gemeinsame Strategie für einen nachhaltigen Tourismus erarbeiten, berücksichtigen und umsetzen. Eine entsprechende Ausrichtung der touristischen Aktivitäten hatte die UNESCO bei der Titelvergabe erbeten.
