Weiblichkeit – Wirklichkeit oder Traumgespinst?

[30.04.2012] Marie

Weiblichkeit und Männlichkeit sind eine wunderbare Ergänzung

In früheren Jahren konnte man bereits an der Farbe des Kinderwagens feststellen, ob ein Junge oder Mädchen spazieren gefahren wurde. Auch die Kinderkleidung war farblich festgelegt, Jungens wurden in Blau, Mädchen in Rosa gekleidet.

Schönheit der Orchidee

Diese alten Regeln haben sich Gott sei dank nicht nur gelockert sondern sind eigentlich gänzlich verschwunden.

War es bei unseren Großeltern noch so, dass eine Frau ausschließlich für Haus, Hof, Kinder und Familie zu sorgen hatte, musste dieses Klischee spätestens während und nach dem 2. Weltkrieg abgeschafft werden. Da mussten die Frauen sämtliche Arbeiten erledigen, für die sonst ausschließlich der Mann zuständig war. Begründung: Es gab keine Männer. Entweder waren sie an der Front oder bereits gefallen. Und trotz all dieser erzwungenen „Männlichkeit“ haben diese Frauen ihre Weiblichkeit gelebt.

Frauen haben in ihrer Weiblichkeit viel zu bieten und stehen auch dazu.

Weiblichkeit, das ist Gefühl, Gespür für Zwischenmenschliches, Kraft, Stärke, Schwäche und Energie, Hass, Liebe, Klugheit und auch Trägheit. Alle Teile dieser facettenreichen Weiblichkeit und noch eine Menge mehr, bilden eine starke Einheit.

Weiblichkeit ist zugleich auch Sinnlichkeit, Sinnlichkeit im wahren Sinn dieses Wortes, mit aller Intensität und allen Sinnen leben.

Eine Frau kann Kinder gebären, auch dies trägt zur Weiblichkeit bei. Es ist aber nur ein kleiner Teil dieser einzigartigen Einheit. Doch dieser Teil ist nur in Kombination mit dem männlichen Gegenpart lebbar.

Frau und Mann, Weiblichkeit und Männlichkeit sind eine wunderbare Ergänzung.

Auf tausend Ebenen kann man es immer wieder feststellen. Eins gehört zum anderen, wie  Ying und Yang, wie Sonne und Regen.

Ob Frauen Hosen tragen oder Männer Röcke, ob Frau zur Bundeswehr geht oder Mann als Kindergärtner, solange jeder dabei seine eigene Persönlichkeit und sein Individualität bewahrt, kann es nur gut sein. Warum sollte ein Mann nicht zur Kosmetikerin gehen und sich pflegen lassen. Oder eine Frau ein Motorrad reparieren? Dadurch verliert weder er seine Männlichkeit, noch sie ihre Weiblichkeit. Auch Frau genießt ihre Verwöhnbehandlung im Spa, doch warum sollten nicht beide hingehen, Kuschelmomente und Streicheleinheiten gemeinsam genießen?

Bleiben wir doch das, was wir sind, weiblich und männlich und viel gemeinschaftlich.

Pflege als “Frauensache”?

Nehmen wir als gemeinsame Basis z.B. ein gepflegtes Aussehen. Frau und Mann legen darauf gleichermaßen großen Wert. Lange Zeit war es unmännlich, sich „Schmiere“ ins Gesicht zu kleistern. Es hat gedauert, bis der Mann den Mut aufgebrachte, diese bis dahin „weibliche“ Domäne auch für sich in Anspruch zu nehmen. Der Einstieg für ihn war das After Shave, danach die After Shave Lotion und erst dann kamen Creme, Reinigung und andere Produkte hinzu. Heute ist es eine Selbstverständlichkeit und auch eine Erkenntnis, dass Hautpflege gleichermaßen Gesundheitspflege ist und zum täglichen Alltag gehört.

In vielen Instituten werden inzwischen unterschiedliche Behandlungen für Frau und Mann angeboten. Das ist im Grunde eine wunderbare Einrichtung. Die Basis für solche Behandlungen ist zunächst immer eine gut ausgebildete Kosmetikerin oder ein Kosmetiker, dazu Pflegeprodukte, die gezielt auf den weiblichen und männlichen Kundentyp ausgewählt werden. Optimale Produkte für beide Geschlechter sind zum Beispiel Hyaluron, Vitamin A oder auch Aloe Vera. Mit Vitamin A sorgt man zunächst dafür, dass die Oberfläche der Haut eine bessere Aufnahmefähigkeit erlangt.  Hyaluron und auch Aloe Vera sind bekannt dafür, dass sie der Haut mehr Feuchtigkeit zur Verfügung stellen und diese gleichzeitig binden.

Die Kosmetikindustrie hat bei Produkten und Einrichtungen längst reagiert und in ihre Programme den Wohlfühlwünschen der Männer Rechnung getragen.

Doch Wohlfühlen ist auch für die eigenen vier Wände bei Frauen und Männern angesagt, kann man doch gemeinsam genießen.

Durch den Alltag und Stress entstandene Schulter oder Nackenverspannungen wird jede Frau mit der ihr eigenen Intuition aufspüren und bei einer sanften Massage auflösen. Mit einem duftneutralen Massageöl, dem der Lieblingsduft des Mannes beigemischt wird, lässt sie ihn den Alltag schnell vergessen.

Im Gegenzug genießt es Frau, wenn er ihr nach einem entspannenden Fußbad die Krämpfe aus den High Heel geplagten Füßen massiert.

Umgekehrt lässt es sich selbstverständlich genauso entspannen und gleichzeitig ist damit die Möglichkeit einer wunderbaren Kommunikation gegeben.

Doch eine Bitte: Schalten Sie in dieser gemeinsamen Genusszeit und ICH-Momente das Telefon aus. So kann weder die liebe Freundin mit einem langen Gespräch noch der Chef mit Aufgaben für den nächsten Arbeitstag die Zweisamkeit stören.

Pflegend schöne Wellness- und Beauty Tipps für Weiblichkeit…

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